Praxis Donald Guß

Heilpraktiker für Homöopathie,
Psychotherapie und Familienaufstellung

Allgemeine Geschäftsbedingungen & Verbraucherinformationen

 

§ 1 Geltungsbereich

Die vorliegenden Geschäftsbedingungen (AGB) finden Anwendung auf die zwischen Ihnen und mir, Heilpraktiker Donald Guß, Urbanstraße 29A, 10967 Berlin (Impressum) über diese Internetpräsenz geschlossenen Seminarverträge  sowie für Verträge über Einzelcoachings. Mein Seminarangebot umfasst Kurse, Aus- und Fortbildungen sowie Einzel- und Gruppencoachings (nachfolgend Kurse genannt).

 

§ 2 Anwendbares Recht, zwingende Verbraucherschutzvorschriften

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, wenn

(a) Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, oder

(b) Ihr gewöhnlicher Aufenthalt in einem Staat ist, der nicht Mitglied der Europäischen Union ist. Für den Fall, dass Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem Mitgliedsland der Europäischen Union haben, gilt ebenfalls die Anwendbarkeit des deutschen Rechts, wobei zwingende Bestimmungen des Staates, in dem Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unberührt bleiben.

 

§ 3 Vertragsschluss

(1) Anmeldungen zu meinen Kursen können ausschließlich über das Online-Anmeldeformular erfolgen.

(2) Die Darstellung der Kurse auf meiner Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung (invitatio ad offerendum) dar.

(3) Durch Anklicken des „Kostenpflichtig bestellen“-Buttons im letzten Schritt des Bestellprozesses geben Sie ein verbindliches Angebot zur Buchung der in der Bestellübersicht angezeigten Dienstleistungen ab. Unmittelbar nach Absenden der Bestellung erhalten Sie eine Bestellbestätigung, die jedoch noch keine Annahme Ihres Vertragsangebots darstellt. Ein Vertrag zwischen Ihnen und mir kommt zustande, sobald ich Ihre Buchung durch eine gesonderte E-Mail annehme. Bitte prüfen Sie regelmäßig den SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Postfachs.

(4) Sie können auf meiner Webseite Kurse zur Buchung auswählen, indem Sie in der Rubrik „Veranstaltung“ unter dem Reiter „Kalender“, „Kursgruppen“ oder „Orte“ – und dem jeweiligen Unterpunkt, eine Veranstaltung durch Anklicken des Veranstaltungs-Buttons aufrufen. Anschließend müssen Sie die Teilnehmeranzahl für die Veranstaltung einstellen und die Teilnehmerinformationen in die Eingabemaske eintragen, dann betätigen Sie den Button „weiter“. Im Anmeldeformular geben Sie die erforderlichen Bestell- und Adressdaten ein und betätigen den Button „weiter“. Sie können durch Anklicken eine der ausgewiesenen Zahlungsarten auswählen. Durch Anklicken des Buttons „weiter“ gelangen Sie auf die Bestellübersicht; hier werden sämtliche Angaben zusammengefasst. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie Ihre Eingaben korrigieren bzw. von der Vertragserklärung Abstand nehmen. Hierzu genügt ein Schließen des Browserfensters. Wenn Sie die Bestellung abschließen wollen, betätigen Sie den Button „Kostenpflichtig bestellen“; hierdurch geben Sie ein verbindliches Angebot im Sinne von Absatz 3 ab.

(5) Ein Anspruch auf Abschluss des Seminarvertrags besteht nicht.

 

§ 4 Online-Programme (Digitale Inhalte und Live-Webinare)

(1) Geltungsbereich
Dieser Paragraph gilt für sämtliche über die Website angebotenen Online-Programme, insbesondere digitale Kursprogramme, Live-Webinare, gestreamte Inhalte sowie zugangsbeschränkte Mitgliederbereiche.

(2) Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung digitaler Inhalte in Form von Video-Streams, Live-Online-Veranstaltungen (z.B. via Zoom) sowie begleitender Inhalte innerhalb eines passwortgeschützten Mitgliederbereichs.
Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet. Die Programme stellen Dienstleistungen eigener Art dar und dienen der persönlichen Entwicklung. Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.

(3) Vertragsschluss
Die Darstellung der Online-Programme auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Mit Anklicken des Buttons „Jetzt kaufen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Buchung per E-Mail bestätigt oder den Zugang freischaltet.

(4) Zugang und Laufzeit
Der Zugang zum Mitgliederbereich erfolgt personalisiert über Login und Passwort.
Die Zugangsberechtigung ist auf sechs (6) Monate ab Freischaltung begrenzt.
Nach Ablauf endet der Zugriff vollständig. Eine automatische Verlängerung erfolgt nicht.

(5) Widerrufsrecht und vorzeitiges Erlöschen
Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn:

a) der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird,

b) der Kunde bestätigt, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert,

c) der Anbieter eine entsprechende Bestätigung übermittelt hat.

(6) Kein Fernunterricht im Sinne des FernUSG
Die Online-Programme stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes dar.
Es bestehen keine verpflichtenden Lernkontrollen, Prüfungen oder curriculare Leistungsüberprüfungen.
Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.

(7) Nutzungsrechte
Die bereitgestellten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Die Inhalte dürfen ausschließlich für den persönlichen Gebrauch genutzt werden.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe, Veröffentlichung oder Zugänglichmachung ist untersagt.

(8) Technische Voraussetzungen
Der Kunde ist selbst verantwortlich für die Bereitstellung geeigneter technischer Voraussetzungen (insbesondere Internetverbindung, Endgerät, Software).
Für technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters wird keine Haftung übernommen.
Bei Ausfall eines Live-Termins wird ein Ersatztermin angeboten.

(9) Zahlungsbedingungen und Ratenzahlung
Die Zahlung erfolgt wahlweise als Einmalzahlung oder nach individueller Vereinbarung in Raten.
Die Vereinbarung einer Ratenzahlung stellt keinen eigenständigen Vertrag dar, sondern lediglich einen Zahlungsaufschub.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu digitalen Inhalten, Live-Veranstaltungen und Mitgliederbereichen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen vorübergehend zu sperren.
Bei Zahlungsverzug werden bis zu zwei Mahnungen ausgesprochen. Danach kann die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben werden.
Bei Abbruch des Programms durch den Teilnehmer wird der gesamte Restbetrag sofort fällig.

(10) Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(11) Datenschutz bei Online-Veranstaltungen
Online-Veranstaltungen werden über externe Plattformen (z.B. Zoom) durchgeführt.
Mit Teilnahme erklärt sich der Kunde mit der Nutzung dieser Plattformen einverstanden.
Es gelten ergänzend die Datenschutzhinweise des Anbieters.

 

§ 4a Coachingreisen und Reisebegleitung

I. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

(1) Dieser Paragraph gilt für die Buchung mehrtägiger Coachingreisen mit Unterkunft und Verpflegung (nachfolgend „Reisen“ genannt), die ich, Heilpraktiker Donald Guß, Urbanstraße 29A, 10967 Berlin, über meine Internetpräsenz www.praxisguss.de anbiete. Bei diesen Reisen trete ich als Reiseveranstalter im Sinne des § 651a BGB auf.

(2) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung einer Pauschalreise, bestehend aus mindestens zwei der folgenden Reiseleistungen:

– Beförderung von Personen, soweit von mir angeboten,

– Unterkunft am Reiseziel,

– Verpflegung, soweit im jeweiligen Angebot ausgewiesen,

– touristische Leistungen, die nicht Bestandteil einer der vorgenannten Reiseleistungen sind und einen erheblichen Anteil am Gesamtwert der Pauschalreise ausmachen (z. B. Coaching-, Seminar- und Begleitungsleistungen vor Ort).

(3) Ein bestimmter Coaching-, Beratungs- oder Therapieerfolg wird nicht geschuldet. Die im Rahmen der Reise erbrachten Coaching- und Begleitleistungen stellen Dienstleistungen eigener Art dar, die der persönlichen Entwicklung dienen. Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.

(4) Auf Verträge über diese Reisen finden ergänzend zu diesen AGB die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a bis 651y BGB (Pauschalreiserecht) Anwendung. Soweit diese AGB von den gesetzlichen Vorschriften zu Lasten des Kunden abweichen würden, gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

 

II. Vertragsschluss

  1. Die Darstellung der Reisen auf meiner Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung (invitatio ad offerendum).

(2) Der Kunde wählt eine Reise über das Online-Buchungssystem meiner Webseite aus, gibt die erforderlichen Teilnehmer- und Bestelldaten ein und wählt eine der angebotenen Zahlungsarten (Rechnung/Überweisung, PayPal, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay). Vor Abschluss der Bestellung werden alle Angaben in einer Bestellübersicht zusammengefasst und können dort korrigiert werden. Durch Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig bestellen“ (bzw. der entsprechenden Buchungsschaltfläche) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zur Buchung der Reise ab.

(3) Unmittelbar nach Absenden der Buchung erhält der Kunde eine automatische Bestellbestätigung per E-Mail. Diese stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar. Ein Vertrag über die Reise kommt erst zustande, wenn ich die Buchung durch eine gesonderte E-Mail annehme. Dieser Annahme-E-Mail füge ich den Sicherungsschein gemäß § 4a.III bei oder stelle ihn auf andere Weise vor Fälligkeit der ersten Zahlung zur Verfügung.

(4) Abweichend von Absatz 3 kommt der Vertrag bei Wahl der Zahlungsart PayPal nach Maßgabe der für diese Zahlungsart geltenden Bestimmungen meiner allgemeinen AGB (§ 3 bzw. § 7) zustande.

(5) Mit der Buchungsbestätigung erhält der Kunde den Vertragstext (Reiseleistungsbeschreibung, Reisepreis, diese AGB und den Sicherungsschein) in Textform per E-Mail.

(6) Ein Anspruch auf Abschluss eines Reisevertrages besteht nicht.

 

III. Sicherungsschein und Insolvenzabsicherung

(1) Ich bin als Reiseveranstalter gesetzlich verpflichtet (§ 651r BGB), dem Kunden für den Fall meiner Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz die Erstattung des gezahlten Reisepreises sowie notwendige Rückbeförderungskosten abzusichern. Diese Absicherung erfolgt durch eine Versicherung bei einem zugelassenen Kundengeldabsicherer bzw. durch eine Bankbürgschaft.

(2) Ich darf vom Kunden Zahlungen auf den Reisepreis vor Reiseende erst fordern oder annehmen, nachdem dem Kunden ein gültiger Sicherungsschein übergeben oder elektronisch zur Verfügung gestellt wurde (§ 651k Abs. 4 BGB). Vor Übergabe des Sicherungsscheins erfolgt keine Anzahlungsaufforderung.

(3) Der Sicherungsschein enthält mindestens:

– Name und Anschrift des Reiseveranstalters (Heilpraktiker Donald Guß, Urbanstraße 29A, 10967 Berlin),

– Name, Anschrift und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers,

– die Versicherungs- bzw. Bürgschaftsnummer,

– die Deckungssumme,

– die Geltungsdauer der Absicherung.

(4) Im Falle meiner Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz hat der Kunde einen direkten Anspruch gegen den im Sicherungsschein genannten Kundengeldabsicherer auf Erstattung des bereits gezahlten, auf nicht erbrachte Reiseleistungen entfallenden Reisepreises sowie auf Erstattung notwendiger Rückbeförderungs- und Beherbergungskosten bis zur Rückreise.

(5) Der Kunde wird gebeten, den Sicherungsschein für die Dauer der Reise aufzubewahren.

 

IV. Reisepreis und Zahlungsbedingungen

(1) Die auf meiner Webseite und in der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Reisepreise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer und sonstiger Steuern und Abgaben, soweit im Angebot nicht ausdrücklich anders angegeben.

(2) Sofern im Angebot nicht abweichend geregelt, ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises innerhalb von 10 Kalendertagen nach Zugang der Buchungsbestätigung, der Rechnung und des Sicherungsscheins zur Zahlung fällig. Der restliche Reisepreis ist 30 Kalendertage vor Reiseantritt zur Zahlung fällig, sofern bis zu diesem Zeitpunkt kein Rücktritt vom Vertrag erfolgt ist.

(3) Die Zahlung kann nach Wahl des Kunden erfolgen per:

Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto,

– PayPal,

– Kreditkarte,

– Apple Pay,

– Google Pay.

(4) Bei Zahlung mittels PayPal, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay erfolgt die Zahlungsabwicklung über den jeweiligen Zahlungsdienstleister unter dessen Nutzungsbedingungen; insoweit gilt § 7 meiner allgemeinen AGB entsprechend.

(5) Kommt der Kunde mit einer Zahlungsverpflichtung in Verzug, kann ich Verzugszinsen und Schadensersatz nach den gesetzlichen Bestimmungen verlangen.

(6) Ich stelle dem Kunden für die Reiseleistung eine Rechnung in Textform aus.

 

V. Leistungsumfang und Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der genaue Inhalt der Reiseleistungen (Reisetermin, Reisedauer, Reiseziel, Unterkunftsart, Verpflegungsumfang, Coaching-/Seminarinhalte) ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot auf meiner Webseite bzw. der individuellen Buchungsbestätigung. Diese Unterlagen sind Bestandteil des Vertrages.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, mir rechtzeitig vor Reisebeginn alle für die Durchführung der Reise wesentlichen Informationen zur Verfügung zu stellen, insbesondere gesundheitliche Einschränkungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Mobilitätseinschränkungen oder sonstige besondere Bedürfnisse, soweit diese für die Reiseorganisation oder die Coaching-Begleitung relevant sind.

(3) Der Kunde informiert mich unverzüglich über Umstände, die nach Buchung auftreten und die Durchführung der Reise beeinflussen können.

(4) Die Teilnahme an den Coaching- und Seminarinhalten während der Reise beruht auf Eigenverantwortung des Kunden. Der Kunde ist verpflichtet, etwaige Verhaltens- und Sicherheitsregeln vor Ort zu beachten.

 

VI. Durchführung; Absage durch mich wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl oder höherer Gewalt

(1) Ich organisiere die Reise eigenverantwortlich und bestimme Art, Ablauf und Einteilung der Reise, soweit dies nicht im jeweiligen Angebot abweichend festgelegt ist.

(2) Sofern im Angebot eine Mindestteilnehmerzahl angegeben ist, kann ich wegen Nichterreichens dieser Zahl vom Reisevertrag zurücktreten:

– bis 20 Tage vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von mehr als 6 Tagen,

– bis 7 Tage vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von mindestens 2 und höchstens 6 Tagen,

– bis 48 Stunden vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von weniger als 2 Tagen.

(3) Ich bin außerdem zum Rücktritt berechtigt, wenn ich aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände (höhere Gewalt, z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, Kriegs- oder Krisenereignisse am Zielort) an der Erfüllung des Vertrages gehindert bin und dies nicht zu vertreten habe.

(4) Im Falle eines Rücktritts nach Absatz 2 oder 3 erstatte ich dem Kunden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen, alle bereits geleisteten Zahlungen vollständig. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit meinerseits oder bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(5) Aus wichtigem Grund, insbesondere bei kurzfristiger eigener Erkrankung, bin ich berechtigt, die Coaching-Begleitung durch eine andere fachlich qualifizierte Person durchführen zu lassen, sofern dies organisatorisch möglich und dem Kunden zumutbar ist.

 

VII. Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn

(1) Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt bedarf der Textform (E-Mail, Brief oder Telefax) und wird mit Zugang bei mir wirksam.

(2) Tritt der Kunde zurück, kann ich eine angemessene Entschädigung verlangen. Sofern im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes angegeben ist, gelten folgende Erstattungs- bzw. Entschädigungsregeln, gestaffelt nach dem Zeitpunkt des Rücktritts vor dem vereinbarten Reisebeginn:

Zeitpunkt des Rücktritts
Rückerstattung / Stornogebühr

Bis 8 Wochen (56 Tage) vor Reiseantritt
100 % Rückerstattung (kostenfrei)

Ab der 7. bis zur 6. Woche vor Reiseantritt (55–43 Tage)
80 % Rückerstattung / 20 % Stornogebühr

Ab der 5. bis zur 4. Woche vor Reiseantritt (42–29 Tage)
40 % Rückerstattung / 60 % Stornogebühr

Ab der 3. Woche bis 14 Tage vor Reiseantritt (28–14 Tage)
0 % Rückerstattung / 100 % Stornogebühr

Ab 13 Tagen vor Reiseantritt
Stornierung nicht mehr möglich / 100 % Stornogebühr

Bei Nichtanreise / Nichterscheinen ohne vorherigen Rücktritt
100 % Stornogebühr

 

(3) Diese Staffelung berücksichtigt den Zeitraum zwischen Rücktrittserklärung und Reisebeginn, die von mir ersparten Aufwendungen sowie den voraussichtlichen Erwerb durch anderweitige Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Reiseleistungen. Ab 14 Tagen vor Reiseantritt ist eine Stornierung ausgeschlossen; der vollständige Reisepreis bleibt in diesem Fall geschuldet bzw. wird nicht erstattet, da insoweit von einer vollständigen Unmöglichkeit der anderweitigen Verwendung der gebuchten Leistungen (Unterkunft, Verpflegung, Reservierungen) auszugehen ist.

(4) Dem Kunden steht es frei nachzuweisen, dass mir kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die jeweils anfallende Stornogebühr. Dies gilt auch für den Zeitraum ab 14 Tagen vor Reiseantritt nach Absatz 2. In diesem Fall ist nur der nachgewiesene, geringere Betrag zu zahlen bzw. einzubehalten.

(5) Bereits gezahlte Beträge werden mit der jeweiligen Stornogebühr verrechnet; ein etwaiger Überschuss wird unverzüglich erstattet.

(6) Der Kunde hat das Recht, anstelle des Rücktritts einen Ersatzteilnehmer zu benennen, der in den Reisevertrag eintritt (siehe § 4a.VIII). In diesem Fall fällt keine Stornogebühr nach Absatz 2 an; ich erhebe lediglich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15 % des Reisepreises. Dieses Recht besteht auch innerhalb der letzten 14 Tage vor Reiseantritt, soweit organisatorisch noch durchführbar.

(7) Die Stornogebühren nach Absatz 2 fallen nicht an, wenn der Rücktritt erfolgt, weil:

– eine erhebliche Änderung einer wesentlichen Eigenschaft der Reiseleistung vorliegt (§ 4a.IX Abs. 7),

– eine Preiserhöhung von mehr als 8 % des Reisepreises angeboten wird (§ 4a.IX Abs. 4),

– ich die Reise vor Reisebeginn nach § 4a.VI absage.

In diesen Fällen erstatte ich alle bereits gezahlten Beträge vollständig und unverzüglich, unabhängig vom Zeitpunkt vor Reisebeginn.

(8) Das Recht beider Parteien, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, bleibt unberührt. Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht für Pauschalreiseverträge kein gesetzliches Widerrufsrecht.

 

VIII. Umbuchung und Übertragung der Reise auf eine andere Person

(1) Umbuchungen (z. B. Änderung von Reisetermin oder Reiseziel) sind grundsätzlich nur durch Rücktritt vom bestehenden Reisevertrag nach Maßgabe von § 4a.VII und durch Abschluss eines neuen Reisevertrages möglich. Ein Anspruch des Kunden auf Umbuchung besteht nicht.

(2) Der Kunde kann bis spätestens 7 Tage vor Reisebeginn in Textform erklären, dass ein Dritter anstelle des Kunden in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt.

(3) Ich kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen (z. B. gesundheitliche oder organisatorische Voraussetzungen für die Teilnahme am Coaching) nicht entspricht.

(4) Der bisherige Kunde und der eintretende Dritte haften gegenüber mir als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Ich kann eine Erstattung von Mehrkosten nur insoweit verlangen, als diese mir tatsächlich entstanden und angemessen sind.

 

IX. Änderungsvorbehalt (Reisepreis und Vertragsbedingungen)

(1) Eine einseitige Erhöhung des vereinbarten Reisepreises nach Vertragsschluss ist nur zulässig, wenn die Erhöhung unmittelbar auf einer nach Vertragsschluss eingetretenen Erhöhung beruht von:

– dem Preis für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Treibstoff- oder Energiekosten,

– Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen (z. B. Kurtaxe, Tourismusabgaben),

– den für die Reise geltenden Wechselkursen (bei Reisen außerhalb der Eurozone).

(2) Die Preiserhöhung wird nur wirksam, wenn ich dem Kunden die Erhöhung und ihre Gründe sowie die Berechnung klar und verständlich auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) spätestens 20 Kalendertage vor Reisebeginn mitteile.

(3) Eine einseitige Erhöhung ist ausgeschlossen, wenn sie 8 % des vereinbarten Reisepreises übersteigt.

(4) Bei einer danach erforderlichen Erhöhung von mehr als 8 % biete ich dem Kunden unter Angabe der Gründe und der Berechnung an, entweder die Preiserhöhung anzunehmen oder kostenfrei vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde muss innerhalb einer von mir gesetzten angemessenen Frist reagieren; das Angebot muss dem Kunden spätestens 20 Kalendertage vor Reisebeginn zugehen. Erklärt sich der Kunde nicht innerhalb der gesetzten Frist, gilt das Angebot zur Vertragsänderung als angenommen.

(5) Der Kunde kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn sich die in Absatz 1 genannten Kostenfaktoren zu seinen Gunsten ändern. Ich erstatte einen sich danach ergebenden Mehrbetrag, darf jedoch die mir tatsächlich entstandenen Verwaltungskosten abziehen und weise diese auf Verlangen des Kunden nach.

(6) Ich kann andere Vertragsbedingungen als den Reisepreis einseitig ändern, wenn die Änderung unerheblich ist. Die Änderung wird dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn mitgeteilt.

(7) Ist eine wesentliche Eigenschaft der Reiseleistung (z. B. Reiseziel, Unterkunftsstandard, Anzahl der Übernachtungen) nach Vertragsschluss nur unter erheblicher Änderung zu erbringen, biete ich dem Kunden die entsprechende Vertragsänderung an und verlange, dass der Kunde innerhalb einer gesetzten angemessenen Frist die Änderung annimmt oder seinen Rücktritt erklärt. Dieses Angebot muss dem Kunden vor Reisebeginn zugehen.

 

X. Mängelanzeige, Abhilfe und Rechte bei Reisemängeln

(1) Der Kunde hat während der Reise auftretende Mängel unverzüglich mir oder der in der Buchungsbestätigung genannten Kontaktstelle anzuzeigen.

(2) Unterlässt der Kunde die Anzeige schuldhaft und kann ich deshalb nicht Abhilfe schaffen, ist der Kunde nicht berechtigt, die in § 651m BGB bestimmten Rechte (Minderung) geltend zu machen oder nach § 651n BGB Schadensersatz zu verlangen, es sei denn, der Mangel war mir bereits bekannt.

(3) Bei berechtigter Mängelanzeige werde ich innerhalb angemessener Frist Abhilfe schaffen, soweit dies möglich und mit keinem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist. Dies kann je nach Mangel insbesondere durch Behebung vor Ort, eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung oder, in gravierenden Fällen, durch Beendigung der Reise und Organisation der Rückreise erfolgen.

(4) Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leiste ich innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Kunde den Reisevertrag kündigen. Die §§ 651i bis 651n BGB bleiben im Übrigen unberührt.

 

XI. Haftung

(1) Für Mängel der Reiseleistung hafte ich nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 651i bis 651y BGB.

(2) Außerhalb der reiserechtlichen Mängelhaftung nach Absatz 1 hafte ich unbeschränkt:

– bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

– für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

– im Rahmen einer von mir ausdrücklich übernommenen Garantie,

– nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(3) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist meine Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehend genannten Pflichten hafte ich nicht.

(4) Ich hafte nicht für einen bestimmten Coaching-, Beratungs- oder Therapieerfolg.

(5) Soweit Leistungen Dritter (z. B. Hotels, Transportunternehmen) nicht unmittelbar Bestandteil der von mir geschuldeten Pauschalreiseleistung sind, hafte ich für deren Pflichtverletzungen nur im Rahmen der gesetzlichen Reisemängelhaftung gemäß Absatz 1.

(6) Etwaige Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen oder anderen internationalen Abkommen, die bei Beförderungsleistungen anwendbar sind, bleiben unberührt.

(7) Ist meine Haftung nach den vorstehenden Absätzen ausgeschlossen oder beschränkt, gilt dies auch für die persönliche Haftung meiner etwaigen Erfüllungsgehilfen.

 

XII. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich,

– die Buchungsbestätigung und den Sicherungsschein bis zum Abschluss der Reise aufzubewahren,

– notwendige Reisedokumente eigenständig und rechtzeitig zu beschaffen,

– mich vor Reisebeginn über gesundheitliche Einschränkungen oder besondere Bedürfnisse zu informieren,

– vor Ort geltende Sicherheits- und Verhaltenshinweise zu beachten,

– andere Reiseteilnehmer nicht zu gefährden, zu belästigen oder in ihrer Privatsphäre zu beeinträchtigen.

(2) Eine Aufzeichnung (Foto, Video, Ton) der Coaching- und Seminarinhalte während der Reise sowie eine Weitergabe an Dritte ist ohne meine vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

(3) Bei schwerwiegendem oder wiederholtem Verstoß gegen die Pflichten nach Absatz 1 oder 2, insbesondere bei einer Gefährdung anderer Teilnehmer, bin ich berechtigt, den Reisevertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Ein Anspruch auf Erstattung des Reisepreises besteht in diesem Fall nicht, soweit der Kündigungsgrund vom Kunden zu vertreten ist.

 

XIII. Datenschutz, Vertragssprache, Schlussbestimmungen

(1) Für die im Rahmen der Reisebuchung erhobenen personenbezogenen Daten gilt meine Datenschutzerklärung (abrufbar unter www.praxisguss.de/datenschutzerklaerung).

(2) Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.

(3) Im Übrigen gelten ergänzend die allgemeinen Bestimmungen dieser AGB (§§ 1–2, 5–6, 11–16), soweit sie den vorstehenden reiserechtlichen Regelungen nicht widersprechen.

 

Rechtliche Einordnung der Stornostaffel (§ 4a.VII)

Die gewählte Staffelung (100 % bis 8 Wochen vorher, abnehmende Erstattung bis 14 Tage vorher, danach keine Erstattung mehr) ist nach § 651h BGB grundsätzlich zulässig. Das Gesetz verlangt, dass Entschädigungspauschalen sich am Zeitabstand zum Reisebeginn, den ersparten Aufwendungen und der Möglichkeit anderweitiger Verwendung der Reiseleistungen orientieren – das ist hier der Fall, da die Stufen sachlich nachvollziehbar mit zunehmender Nähe zum Reisebeginn ansteigen.

Zu beachten bleibt in jedem Fall:

– Der Kunde muss nach § 651h Abs. 1 Satz 3 BGB stets die Möglichkeit haben nachzuweisen, dass Ihnen ein geringerer oder gar kein Schaden entstanden ist – das gilt auch für die Stufe „ab 14 Tage: keine Erstattung“. Eine vollständig pauschale, nicht widerlegbare „0 %“-Regel ohne Entlastungsmöglichkeit wäre unwirksam; die Entlastungsmöglichkeit ist daher im Text ausdrücklich erhalten (§ 4a.VII Abs. 4).

– Eine Stornogebühr von faktisch 100 % ist nur dann AGB-rechtlich unbedenklich, wenn sie realistisch den typischerweise zu erwartenden Aufwendungen/Vorleistungen (Hotel-, Verpflegungs-, Reservierungskosten, die bei kurzfristiger Stornierung in aller Regel nicht mehr erspart werden können) entspricht. Dokumentieren Sie intern, ab welchem Zeitpunkt Ihre eigenen Vorleistungen (Anzahlungen an Hotels etc.) typischerweise nicht mehr rückerstattungsfähig sind – das stützt die Angemessenheit der Stufe.

 

§ 5 Berichtigungshinweis

Im Rahmen des Bestellprozesses gelangen Sie auf die Seite „Bestellübersicht“. Hier öffnet sich eine Übersichtsseite, auf der Sie Ihre Angaben überprüfen können. Ihre Eingabefehler (z.B. bzgl. Email-Adresse, persönlicher Daten) können Sie korrigieren, indem Sie auf „Angaben korrigieren“ klicken. Falls Sie den Bestellprozess komplett abbrechen möchten, können Sie auch einfach Ihr Browser-Fenster schließen. Ansonsten wird nach Anklicken des Bestätigungs-Buttons „Kostenpflichtig bestellen“ Ihre Erklärung verbindlich iSd § 3 Abs. 3 dieser AGB.

 

§ 6 Vertragssprache; Speicherung des Vertragstextes

(1) Vertragssprache ist ausschließlich deutsch.

(2) Sie können diese Allgemeinen Nutzungs-/ Geschäftsbedingungen auf meiner Internetpräsenz aufrufen und ausdrucken.

(3) Die Vertragsbestimmungen mit Angaben zu den gebuchten Dienstleistungen einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Widerrufsbelehrung werden Ihnen per E-Mail mit Annahme des Vertragsangebotes bzw. mit der Benachrichtigung hierüber zugesandt. Eine Speicherung der Vertragsbestimmungen durch mich erfolgt nicht.

 

§ 7 Zahlungsbedingungen / Zahlungsmöglichkeiten

Das Honorar wird mit Vertragsschluss fällig. Die Zahlung erfolgt bar oder per Überweisung nach Rechnungsstellung auf das in der Rechnung angegebene Konto. Zudem besteht die Möglichkeit einer Zahlung mittels dem Online-Zahlungsservice PayPal. Bei einer Zahlung mittels PayPal ruft der Kunde sein PayPal-Konto auf. Dort kann er die Zahlung per Bankeinzug, Kreditkarte oder Abbuchung von seinem PayPal-Konto veranlassen. Um eine Zahlung per Kreditkarte oder Bankeinzug zu leisten, müssen diese Funktionen zuvor freigeschaltet werden. Weitere Informationen zu PayPal sind unter http://www.paypal.de/de und https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/legalhub-full abrufbar. Nach Abgabe der Bestellung werden Sie auf die Webseite des Online-Anbieters PayPal weitergeleitet. Dort können Sie Ihre Zahlungsdaten angeben und die Zahlungsanweisung an PayPal bestätigen. Dadurch kommt der Vertrag mit uns zustande.

 

§ 8Lieferbedingungen

Versandkosten fallen nicht an.

 

§ 9 Widerrufsrecht

Als Verbraucher steht Ihnen nach Maßgabe der im Anhang aufgeführten Belehrung ein Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Als Verbraucher haben Sie ein Widerrufsrecht gemäß der nachstehenden Belehrung:

 

 

WIDERRUFSBELEHRUNG
WIDERRUFSRECHT

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

 

VORZEITIGES ERLÖSCHEN DES WIDERRUFSRECHTS

 

Das Widerrufsrecht des Verbrauchers erlischt vorzeitig in den folgenden Fällen:

 

1. Digitale Inhalte (§ 356 Abs. 5 BGB)

 

Bei Verträgen über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträgergeliefert werden (z. B. Online-Kurse, Webinare, Video- oder Audioinhalte im Mitgliederbereich), erlischt das Widerrufsrecht, wenn alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

 

a) der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat,

b) der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt,

c) der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und

d) der Unternehmer dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertrags gemäß § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat.

 

2. Dienstleistungen (§ 356 Abs. 4 BGB)

 

Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

a) der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erbringung der Dienstleistung beginnt,

b) der Verbraucher seine Zustimmung – bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen – auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt hat, und

c) der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllungdurch den Unternehmer erlischt.

Hinweis zur Zustimmung des Verbrauchers:

 

Die Zustimmung nach den vorstehenden Ziffern erfolgt im Rahmen des Buchungsvorgangs durch eine gesonderte, nicht vorangekreuzte Erklärung, mit der der Verbraucher

• dem vorzeitigen Beginn der Leistungserbringung ausdrücklich zustimmt und

• bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.

 

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:

 

Heilpraktiker Donald Guß, Urbanstraße 29A, 10967 Berlin. Impressum

Tel: 030 818 971 14
E-Mail: info@praxisguss.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformularverwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

FOLGEN DES WIDERRUFS

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

 

§ 9 Durchführung/Absage der Veranstaltungen

(1) Ich bin berechtigt, Veranstaltungen bei zu geringer – nicht kostendeckender – Teilnehmerzahl vor Veranstaltungsbeginn abzusagen. Gleiches gilt bei einer kurzfristigen Nichtverfügbarkeit des Dozenten ohne die Möglichkeit des Einsatzes eines Ersatzreferenten sowie in Fällen höherer Gewalt.

(2) Im Falle der Nichtdurchführung / Absage einer Veranstaltung erstatte ich die gezahlte Kursgebühr. Weitergehende Ansprüche (z.B. Verdienstausfall, Reisekosten, Unterkunft bei Workshop oder Privatcoaching) sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens meinerseits. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für die Verletzung von Leben, Körper und/oder Gesundheit.

(3) Aus wichtigem Grund, insbesondere bei Erkrankung eines Referenten, bin ich ferner berechtigt, die Veranstaltung durch eine/n andere/n qualifizierte/n Dozenten/Dozentin durchführen zu lassen.

 

§ 10 Stornierung / Kündigung

(1) Sie haben das Recht, von dem Seminarvertrag einseitig zurückzutreten. Der Rücktritt bedarf der Textform.

(2) Im Fall einer Stornierung von einem Kurs erhebe ich folgende Gebühren:)
– Bis 14 Tage vor Kursbeginn: 0 % der Honorarsumme
– Ab 13 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 90% der Honorarsumme. Sie haben die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu benennen. In diesem Fall erheben wir lediglich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15%.

(3) Im Fall einer Stornierung von einer Aufstellungs-Ausbildung, oder Jahresgruppe, erhebe ich folgende Gebühren:
– Bis 6 Wochen vor Ausbildungsbeginn: 0 % der Honorarsumme
– Ab 5 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 90% der Honorarsumme. Sie haben die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu benennen. In diesem Fall erheben wir lediglich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15%.

Eine Stornierung von einer Abschlusswoche ist bis zum Start der dazugehörigen Götterschmiede bzw, Aufstellungsausbildung kostenfrei möglich. Es entstehen keine Kosten. Ab Beginn der Ausbildung/Götterschmiede (Wochenende eins),  ist bei Storno der Abschlusswoche eine Stornogebühr in Höhe von 460€ netto zu zahlen.
– Die Stornierung der Abschlusswoche ist bis 14 Tage vor Beginn der Abschlusswoche möglich. Ab 14 Tage vor Beginn der Abschlusswoche ist keine Stornierung mehr möglich und die gesamten Kosten sind zu zahlen.

(4) Für alle Angebote gilt: Bei Nichterscheinen oder Ausstieg während der Veranstaltung fällt ebenfalls die volle Gebühr an.

(5) Die Stornogebühren verrechne ich in der entsprechenden Höhe mit bereits geleisteten Zahlungen.

(6) Sie sind berechtigt nachzuweisen, dass mir durch den Rücktritt kein oder ein niedrigerer Schaden entstanden ist. Das Recht, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, bleibt für beide Parteien unberührt. Unberührt bleiben zudem Ihre Rechte aus § 8 AGB (Widerrufsrecht) sowie gesetzliche Rücktritts-/Kündigungsgründe.

 

§ 11 Lehrmaterialien

Seminarunterlagen, die im Rahmen des Seminars an die Teilnehmer/innen ausgehändigt werden, sind Arbeitsunterlagen ausschließlich für den Seminargebrauch. Sie sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht – auch nicht auszugsweise – vervielfältigt oder öffentlich zugänglich gemacht werden.

 

§ 12 Haftung

Ich hafte nur für den aus einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung resultierenden Schaden des Seminarteilnehmers. Hiervon ausgenommen sind:
– Schadensersatzansprüche des Seminarteilnehmers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
– die Haftung wegen Arglist;
– die Haftung für die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Dies sind solche Verpflichtungen, die vertragswesentliche Rechtspositionen des Anmelders schützen, die ihm der Vertrag nach seinem Inhalt und Zweck gerade zu gewähren hat. Wesentlich sind ferner solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Anmelder regelmäßig vertrauen darf);
– Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz;
– Ansprüche aus dem Bundesdatenschutzgesetz;
– von mir übernommene Garantien oder Beschaffungsrisiken.
Ich hafte nicht für ein bestimmtes Schulungsergebnis oder einen konkreten Schulungserfolg.

 

§ 13 Schweigepflicht

(1) Jeder Teilnehmer an meinen Kursen verpflichtet sich, über persönliche – insbesondere gesundheitsbezogene – Informationen von anderen Teilnehmern, welche er im Rahmen des Seminars erlangt, während und nach dem Seminar Stillschweigen zu bewahren.

(2) Über die persönlichen Angaben von anderen Teilnehmern (z.B. aus Teilnehmerlisten) ist strengstes Stillschweigen zu bewahren. Die Verwendung von Kontaktdaten ist ausschließlich zu seminarorganisatorischen Zwecken (wie z.B. einer Telefonkette) gestattet.

 

§ 14 Salvatorische Klausel

entfällt

 

§ 15 Verschwiegenheit

Ich verpflichte mich, über alle vertraulichen Umstände, die mir im Rahmen der Veranstaltung bekannt werden Verschwiegenheit zu wahren. Ausgenommen sind gesetzliche Offenbarungspflichten.

 

§ 16 Hinweis: Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle bin ich nicht verpflichtet und nicht bereit.

 

Heilpraktiker Donald Guß

Urbanstraße 29A

10967 Berlin

Telefon: 030 818 971 14

E-Mail: info@praxisguss.de

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